Die Heilkraft des Waldes

Schauen Sie auf das linke Bild und lassen es einige Zeit auf sich wirken.

 

Psychosomatische Erkrankungen durch Stress steigen an

In unserer Gesellschaft äußern sich Zeitdruck, Informationsflut und andere Einflüsse als Stress. Die Anzahl an phsychosomatischen Erkrankungen steigt ständig an.

link zur Studie : Chronischer Stress bei Erwachsenen in Deutschland / Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)

 

Der Wald als Psycho Pharmaka - Entspannung im Wald

Automatisch zieht es uns bei Stress in die Natur und in die Stille des Waldes.

 

Im Wald mit allen Sinnen Entspannen

Langsam durch den Wald laufen, bewusst das grün der Blätter und Nadeln sehen, den Geruch des Waldes aufnehmen und den Geräuschen des Waldes lauschen.

Schon nach kurzer Zeit entspannt sich der Körper, die Gedanken ruhen und die Seele fühlt sich losgelöst von Alltagssorgen. Die Heilwirkung der Bäume und Pflanzen auf uns Menschen ist erstaunlich. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien entschlüsseln langsam die Geheimnisse des Arzneimittels "Wald".

Themen zum Wald als Heilmittel

Shinrin-Yoku heißt „Waldbaden“

Die gesundheitsfördernde Wirkung der Wälder hat unter anderem der japanische Forscher Yoshifumi Miyazaki wissenschaftlich belegt. 2011 untersuchte er in 24 japanischen Wäldern, wie unterschiedlich stark das Stresshormon Cortisol, Blutdruck und Herzfrequenz bei einem Stadtspaziergang und bei einem Waldspaziergang sanken.

 

In Japan wird Shirin Ryoho und Shirin Serapi als Waldtherapie angeboten

 

Shirin Ryoho, seit 1990 praktiziert wird. 1999 wurde sie definiert und vorgestellt.

Shirin Serapi, wird seit 2005 praktiziert und hat ein Gütesiegel erhalten. Hier werden kommerziell Manager und Mitarbeiter therapiert. Sie ist eine Privatinitiative

 

Wald, eine heilende Wirkung auf uns Menschen

Der Umweltpsychologe Marc Berman von der University of Chicago veröffentlichte 2015 im renommierten Wissenschaftsjournal „Nature“ eine Studie, in der er die Baumdichte innerhalb Torontos mit den Gesundheitsdaten der Bewohner verglich. Das Ergebnis: Je mehr Bäume in einer Wohngegend stehen, desto niedriger ist das Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie etwa Bluthochdruck oder Diabetes, zu entwickeln.

Der Wald als gesundheitsfördernder Erlebnisraum

Dem US-amerikanischen Professor Simon J. Marshall von der San Diego State Universität zufolge genügen 3000 Schritte am Tag, um das Risiko für Arterienverkalkungen - und somit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall - erheblich zu reduzieren. Bei einem langen Spaziergang werden fast genauso viele Kalorien verbrannt, als wäre man dieselbe Strecke gejoggt.